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Ein modernes Verfahren zur effektiven Abwasserbehandlung

Der TFR-Bioreaktor ist nicht mit Wasser gefüllt und arbeitet mit einem kleinkörnigen Trägermaterial, welches auch mit zunehmender Betriebsdauer in Form einer lockeren Schüttung vorliegt.Klicken um Bild zu vergrößern
Der TFR-Bioreaktor ist nicht mit Wasser gefüllt und arbeitet mit einem kleinkörnigen Trägermaterial, welches auch mit zunehmender Betriebsdauer in Form einer lockeren Schüttung vorliegt.
Conaprole besteht aus neun Betrieben und ist mit 1700 Mitarbeitern das größte Milch verarbeitende Unternehmen in Südamerika sowie einer der größten Betriebe Uruguays.Klicken um Bild zu vergrößern
Conaprole besteht aus neun Betrieben und ist mit 1700 Mitarbeitern das größte Milch verarbeitende Unternehmen in Südamerika sowie einer der größten Betriebe Uruguays.
Nach einer vergleichsweise kurzen Montagezeit wurde wenige Monate nach Auftragserteilung Ende 2008 eine erste Stufe mit zwei TFR-Bioreaktoren für eine Teilstrombehandlung in Betrieb genommen.Klicken um Bild zu vergrößern
Nach einer vergleichsweise kurzen Montagezeit wurde wenige Monate nach Auftragserteilung Ende 2008 eine erste Stufe mit zwei TFR-Bioreaktoren für eine Teilstrombehandlung in Betrieb genommen.
Die Anlagen brauchen wenig Platz und werden in Größe und Gestalt optimal an die unterschiedlichen Aufgabenstellungen angepasst.Klicken um Bild zu vergrößern
Die Anlagen brauchen wenig Platz und werden in Größe und Gestalt optimal an die unterschiedlichen Aufgabenstellungen angepasst.

Ein modernes Verfahren zur effektiven Abwasserbehandlung

Dr. Horst Reichardt, Lutz Haldenwang - gwf-Wasser November 2009

Erhöhte Forderungen zum Schutz der Umwelt und steigende Abwassergebühren stellen viele Industriebetriebe vor die Aufgabe, eine eigene Anlage zur Abwasserbehandlung zu errichten. Weltweit besteht ein großer Bedarf an robusten Verfahren, welche bei einem geringen Bedien- und Wartungsaufwand die Einsparung von Gebüh- ren oder eine Wiederverwendung des Abwassers ermöglichen.

 

Wasser – die wichtigste Ressource der Menschheit

Seit dem Jahr 2008 leben erstmalig mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Mit der zunehmenden Dichte von Ballungsgebieten und

der fortschreitenden Intensivierung der Industrieproduktion wird die Ressource Wasser weltweit in einem bislang nicht gekannten Ausmaß beansprucht. In vielen Regionen werden trotz geltender Vorschriften

die Selbstreinigungskräfte der natürlichen Gewässer überfordert. Nicht selten sind Flüsse, Seen und Küstenregionen biologisch weitgehend tot und beeinträchtigen Hygiene und öffentliche Trinkwasserversorgung. Da Wasser im Gegensatz zu allen anderen Naturressourcen auch bei starker Verschmutzung in seinem ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden kann, existiert ein großer Bedarf an effektiven Technologien zur Abwasserbehandlung.

Wachsender Druck auf Unternehmen

Erhöhte organische Frachten führen wegen des hohen Sauerstoffverbrauchs bei ihrer mikrobiologischen Zersetzung zu einer massiven Störung des biologischen Gleichgewichts. Für die Einleitung von Abwasser in Gewässer gelten deshalb in vielen Ländern strenge Bestimmungen für die als CSB (Chemischer Sauerstoffbedarf) und als BSB (Biologischer Sauerstoffbedarf ) erfasste Summe der organischen Stoffe.

Viele Unternehmen aus Industrie und Entsorgungswirtschaft sind durch den Druck der Behörden sowie aufgrund eigener wirtschaftlicher Überlegungen und einem höheren Umweltbewusstsein zunehmend gezwungen, ihre Abwässer in einer betriebseigenen Anlage zu behandeln. Ein Teil der bereits heute bestehenden Anlagen wird wegen hoher Betriebskosten oder notwendiger Reparaturen nur mit einer ungenügenden Reinigungsleistung betrieben.

 

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